Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische, fortschreitende, neurologische Erkrankung, mit sehr individuell auftretenden unterschiedlichen Symptomen. Dabei kommt es zu einer Schädigung der Schutzhülle der Nerven – der Myelinscheiden, wodurch die schnelle und effiziente Weiterleitung von Impulsen über Nervenbahnen gestört ist.

Was ist Multiple Sklerose (MS)?

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische, fortschreitende, neurologische Erkrankung. Betroffen ist das zentrale Nervensystem. Die auftretenden Symptome können individuell sehr vielfältig und unterschiedlich sein. Man spricht auch von der Erkrankung mit den tausend Gesichtern [1-2]

Die Krankheit MS tritt auf, wenn das Myelin — die Schutzhülle der Nerven, die die schnelle und effiziente Weiterleitung von Impulsen über die Nervenbahnen gewährleistet — angegriffen wird [2].

Wie wird das Myelin geschädigt?

Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem des Körpers — das ihn normalerweise vor fremden Organismen und Substanzen schützt, die körpereigene Systeme angreifen. Betroffen ist das Myelin im ZNS, das durch entzündliche Prozesse zerstört wird [3]. Dies führt zu entzündlichen Läsionen. Als Folge treten MS-Symptome auf. Wenn die Entzündung abklingt, sind auch die Nerven wieder funktionstüchtig. Allerdings können diese Entzündungen — oder wiederholte Entzündungsherde — Narben hinterlassen (sklḗrōsis, “eine Verhärtung” auf Altgriechisch). Patienten mit Multipler Sklerose haben im Gehirn und im Rückenmark viele (multiple) kleine vernarbte Gebiete, die man auch Läsionen nennt. Wenn die Krankheit fortschreitet, können die Nervenfasern so weit beschädigt werden, dass die Signale unterbrochen werden, die zwischen dem Gehirn und dem Rückenmark ausgetauscht werden [4].

Wird Multiple Sklerose vererbt oder ist sie genetisch bedingt?

Es gibt zwar keinen Beweis dafür, dass MS direkt vererbt wird, allerdings haben Studien gezeigt, dass genetische Faktoren manche Individuen anfälliger für die Krankheit machen [3].

Lebenserwartung bei Multipler Sklerose

Die Lebenserwartung von Menschen mit MS hat sich zwar über die Jahre aufgrund von Behandlungserfolgen, einer verbesserten gesundheitlichen Versorgung und Veränderungen des Lebenswandels erhöht. Trotzdem leben MS-Patienten im Schnitt sieben Jahre kürzer als die allgemeine Bevölkerung. Das liegt an den Komplikationen und anderen gesundheitlichen Problemen, die bei dieser Erkrankung auftreten können [3,5].

Wer erkrankt an MS?

Menschen jeden Alters können an Multipler Sklerose erkranken, allerdings wird die schubförmige MS (die häufigste Form) meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr diagnostiziert — und Frauen erkranken dreimal so häufig wie Männer [3].

Quellen

1. Multiple Sclerosis (MS). In: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmedhealth/PMHT0024311/. Accessed 25/01/2017.
2. LDN Research Trust. Committed to trials of LDN as a Treatment for Multiple Sclerosis. In: http://www.ldnresearchtrust.org/sites/default/files/what-is-ms.pdf, Accessed 25/01/2017.
3. In: http://www.nationalmssociety.org/What-is-MS. Accessed 25/01/2017.
4. Nair M, Peate I. Pathophysiology for Nurses at a Glance. 2015,  ISBN: 978-1-118-74619-6. Wiley-Blackwell.
5. Leray E, Moreay T, Fromont A, Edan G. Epidemiology of multiple sclerosis. Rev Neurol (Paris). 2016; 172(1):3-13.

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Disclaimer

Diese allgemeinen Informationen haben nicht die Absicht, eine Erkrankung zu diagnostizieren oder medizinisches Fachpersonal zu ersetzen. Um die beste Beratung für Ihre Krankheit sowie Antworten auf Ihre medizinischen Fragen zu erhalten, sollten Sie einen Mediziner konsultieren. Nur ein Arzt kann Ihre Lage vollumfänglich und angemessen einschätzen und entscheiden, welche Behandlungen erforderlich sind.